Gewürze und Ihre Bedeutung für die Gesundheit

Gewürze und Kräuter – ein Kompendium 
 
Allgemeines:

Gewürze gehören von alters her zur Geschichte der Menschen. Ob
Pfeffer, Nelken, Kurkuma, Koriander, Ingwer, Safran oder Chili – Gewürze spielten
stets eine große Rolle nicht nur in der Küche. Handelswege wurden eröffnet, reiche
Umschlagplätze entstanden, ja sogar Kriege wurden wegen ihnen geführt.

Auch wenn die Menschen damals nichts über die Inhaltsstoffe
der Gewürze wussten, erkannten Sie doch schon deren Nutzen, nicht nur als Geschmacksträger
sondern auch für die Gesundheit.

Heute wissen wir, dass das mit dem Reichtum an Antioxidantien,
sekundären Pflanzenhilfsstoffen und ätherischen Ölen darin zusammenhängt.

Gewürze sind, kurz gesagt, ein Destillat von Pflanzen. Je nachdem
stammt es von Knospen, Blüten, Frucht und Samen, aber auch Blättern, Rinde oder
den Wurzeln ab. Getrocknet sind sie essbar und haben ein charakteristisches Aroma.

Beim Kochen entfalten Sie Ihre Wirkung: Speisen bekommen ein
spezielles Aroma, neue Geschmackskombinationen entstehen. Sie helfen, Fleisch
zarter zu machen, fördern die Verdauung und die Verwertbarkeit, und geben last
not least den Gerichten oft eine herrliche, ansprechende Farbe.

Es lohnt sich, Gewürze stets richtig aufzubereiten und nicht
zu lange, vor allem aber fachgerecht zu lagern. So holen Sie das meiste aus
diesen kleinen Wundersubstanzen heraus. Oftmals kann ihre Wirkung verstärkt
werden, indem man sie vor der Verwendung anröstet – in den einzelnen Kapiteln
werden wir jeweils Tipps für die Verwendung und Zubereitung geben.